Was hilft gegen Zähneknirschen?

22.08.2021

Was hilft gegen Zähneknirschen?

Jeden Tag kommen Patienten in meine Praxis, die das Pressen und Knirschen mit den Zähnen loswerden wollen. Sie leiden unter folgenden Symptomen:

  • Kopfschmerzen
  • Nackenverspannungen
  • Ohrgeräusche
  • Tinnitus
  • Kieferknacken
  • Kieferschmerzen
  • Schlafstörungen

Die meisten stehen am Morgen mit verspannter Kiefermuskulatur auf, viele von ihnen wachen in der Nacht auf und haben Zahn- oder Kieferschmerzen.

 

Was hilft bei Zähneknirschen wirklich?

Wichtig ist: Es gibt nicht das eine Mittel, welches Dich davor bewahrt, mit den Zähnen zu knirschen. Es ist immer eine Kombination aus verschiedenen Handlungen. 

 

Folgendes Vorgehen hat sich bei meinen Patienten bewährt:

  • Einsetzen einer speziellen Positionierungsschiene.
  • Begleitmaßnahmen wie Physiotherapie, Osteopathie und Matrix-Rhythmus-Therapie
  • Selbstmassage
  • Selbstreflexion

Die Positionierungsschiene ist eine spezielle Zahnschiene, die nach einer Kiefervermessung hergestellt wird. Durch diese Kiefervermessung ist es möglich zu erkennen, ob die Kiefergelenke verlagert sind und wo eine Störung im Biss liegt. Erst mit diesem Wissen ist es möglich, die richtige Therapie anzuleiten.

Sowohl der Physiotherapeut als auch der Osteopath sollten auf CMD spezialisiert sein.

Durch die Selbstmassage bist Du in der Lage, Dir selbst zu helfen, wenn Du wieder einmal die Probleme der Welt in der Nacht zerknirscht hast.

Die Selbstreflexion ist ein ganz entscheidender Faktor. Erst wenn Du Dir darüber im Klaren bist, warum Du mit den Zähnen presst und knirschst, kannst Du daran arbeiten die wirkliche und wahre Ursache zu beheben. Erst dann kannst Du unabhängig von Zahnschiene und Physiotherapeut werden.

Nimm Dir also die Zeit für diese wichtige Selbsterkenntnis. Wie bereits Albert Einstein sagte: 

„Es grenzt an Wahnsinn, immer das Gleiche zu tun und dann zu hoffen, dass sich etwas ändert.“

Meine besten Tipps für eine Veränderung, die Dich vom Zähneknirschen befreit:

  1. Nimm Dir ein schönes Büchlein, in welches Du gerne Deine Gedanken aufschreibst. Gehe jeden Tag einige Minuten in Dich und beschäftige Dich mit Deiner Innenwelt.
  2. Stelle Dir folgende Fragen und beantworte diese nach und nach. Habe Geduld mit Dir, wenn Dir die Antwort nicht auf Anhieb zufällt. Wenn Du Dir diese Art von Fragen noch nie gestellt hast, braucht Dein Unterbewusstsein etwas Zeit, um an die Oberfläche zu kommen. 
  • Was will ich wirklich? 
  • Wie möchte ich leben?
  • Was für eine Art von Mensch möchte ich sein?
  • Wie möchte ich mich fühlen?
  • Wie möchte ich aussehen?
  • Was möchte ich tun?

Nachdem Du Dir Deine Gedanken aufgeschrieben hast und ein Bild von dem, was Du wirklich willst hast, gehe in diese Energie hinein und stelle Dir das ganz genau vor. Sehr gerne kannst Du diese Vorstellung, die wir auch Visualisierung nennen, mit einer speziellen Musik verbinden.

  1. Gehe jeden Tag in die Energie Deiner Zukunft hinein.
  2. Mache Dir einen Plan, wie Du Dein Ziel, dieser ganz bestimmte Mensch zu sein, erreichen kannst. Mache Dir eine Strategie mit ganz kleinen Schritten. Sobald Du Dich auf den Weg begibst, wirst Du schon glücklicher und entspannter. Das Zähneknirschen brauchst Du dann nicht mehr.

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