Mit diesen 10 einfachen Maßnahmen stärkst Du Deine Immunabwehr und bist fit für die kalte Jahreszeit

18.10.2020
  1. Trinke ausreichend.

 Am Tag 1,5 bis 2 Liter zu trinken ist wichtig, um die natürlichen Schutzbarrieren unseres Körpers aufrechtzuerhalten. Am besten trinkst Du stilles zimmerwarmes Wasser. Ist Dir Wasser zu langweilig, kannst Du Deine tägliche Flüssigkeitsaufnahme durch ungesüssten Kräutertee und Früchtetee oder verdünnte Frucht- oder Gemüsesäfte abwechslungsreicher gestalten.

 

  1. Gönne Dir ausreichend Schlaf.

 „Schlaf dich gesund“ – diesen Spruch hast du bestimmt schon einmal gehört. Aber wusstest du auch, dass die körperlichen Abwehrkräfte im engen Zusammenhang mit der Dauer und Qualität des Schlafes stehen? Während wir schlafen steigt nämlich die Anzahl der natürlichen Immunzellen, die unser Körper für die Abwehr von Bakterien und Viren benötigt. Somit kannst du durch einen erholsamen Schlaf mit einer durchschnittlichen Schlafdauer von 7 bis 8 Stunden dein Immunsystem stärken.

 

  1. Bewege Dich täglich an der frischen Luft.

 Regelmäßige Bewegung bringt nicht nur den Kreislauf in Schwung, sondern erhöht die Stressresistenz und stärkt die Abwehr. Ein moderates Bewegungstraining von 30 bis 45 Minuten pro Tag an der frischen Luft und bei einer Herzfrequenz von 180 Schlägen pro Minute minus Lebensalter (Faustformel für optimalen Trainingspuls) reicht bereits aus, um dein Immunsystem zu stärken. Am besten dafür geeignet sind Ausdauersportarten wie Joggen, Walken, Wandern, Schwimmen oder Fahrradfahren. Doch Vorsicht: Zu viel Sport kann schnell in negativen Stress ausarten und das Immunsystem vorübergehend schwächen.

 

  1. Sorge für eine gute Befeuchtung Deiner Schleimhäute.

 Deine Schleimhäute in der Nase und im Mund schützen Dich, indem sie das Eindringen von krankmachenden Bakterien verhindern. Sie können das nur tun, wenn sie genügend feucht sind.

Wie Du das machen kannst?

1.Achte auf ausreichende Luftfeuchtigkeit in den Räumen, in denen Du die meiste Zeit verbringst. Dazu gehört das Schlafzimmer. Das Schlafzimmer ist vermutlich der Raum, in dem Du die meiste Zeit am Stück verbringst. Du kannst bei geöffnetem Fenster schlafen oder eine Schale mit Wasser aufstellen.

  1. Achte auf ausreichende Flüssigkeitsaufnahme. Das sind 1,5 – 2 Liter am Tag.
  2. Schmiere Deine Nasenschleimhaut täglich mit Ghee ein. Dies macht sie widerstandsfähiger.

 

  1. Fördere täglich Deinen Kreislauf und die Durchblutung.

 Wechselduschen regen die Durchblutung und Widerstandskraft an.

Wechselduschen sind ganz einfach und kosten kein Geld – nur etwas Überwindung.

So funktioniert es:

Fange ganz normal zu duschen an. Wenn Du fertig bist, drehst Du den Wasserhahn von warm auf kalt und lässt das kalte Wasser auf Deine Brust und anschließend auf Deinen Nacken fließen. Dann drehst Du den Wasserhahn wieder auf warm, dann wieder auf kalt. Am besten, wenn Du diesen Vorgang 3x wiederholen kannst. Du solltest auf jeden Fall mit dem kalten Wasser aufhören. Du wirst merken, wie fit Du sofort im Anschluss bist.

Ein Tipp: Wenn Du es nicht schaffst, den Wasserhahn auf ganz kalt zu drehen, dann reicht für den Anfang auch lauwarmes (also fast kaltes) Wasser. Wichtig ist jedoch: Du musst einen Temperaturunterschied deutlich spüren.

Wenn Du Dich dennoch nicht überwinden kannst: Mache die Wechselduschen nur für die Waden und Beine.

Trockenmassagen mit einem Luffahandschuh oder einem rauen Handtuch kurbeln die Durchblutung und den Kreislauf an. Dadurch wird auch Dein Immunsystem aktiver.

 

  1. Sorge für ausgewogne und warme Mahlzeiten.

 Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist ideal, um Dein Immunsystem zu stärken. Sie liefert essentielle Nährstoffe für das Immunsystem und unterstützt die Abwehrkräfte. Möchtest Du deine Abwehr nachhaltig stärken, solltest Du Deine Lebensmittelauswahl abwechslungsreich gestalten, viel Obst und Gemüse essen, weil diese wichtigen Vitamine für das Immunsystem wie Vitamin A, Vitamin C, Vitamin B6 und Folsäure enthalten.

Mache es Dir ganz einfach: Achte darauf, dass es auf Deinem Teller immer schön bunt ist. Dann kannst Du sicher sein, dass Du von allen Vitaminen etwas bekommst.

Mindestens das Mittagessen sollte warm sein. Wenn es nach dem Ayurveda geht, sollte sogar jede Mahlzeit warm eingenommen werden. Es gibt einen Spruch im Ayurveda, der viel darüber aussagt: „Wenn Du nicht selbst kochst, muss Dein Körper es tun.“ Damit ist gemeint: Wenn Dein Körper Deine Nahrung, die Du aufnimmst, kochen muss, benötigt er dafür Energie. Diese Energie steht Dir dann nicht mehr für etwas anderes zur Verfügung.

 

  1. Reinige Deine Zahnzwischenräume und Deine Zunge.

 Wenn Du regelmäßig – also täglich – Deine Zahnzwischenräume gründlich reinigst, reduzierst Du die Keime und schädlichen Bakterien in Deinem Mund. Dadurch hat Dein Immunsystem weniger zu tun. Das Geheimnis hierbei ist die „Nicht nur – sondern auch – Formel“. Damit ist folgendes gemeint: Zahnseide allein reicht nicht aus, um die Zahnzwischenräume ausreichend zu säubern, denn Zähne sind nicht geometrisch gerade, sondern gewölbt. Bedeutet: Du solltest nicht nur Zahnseide, sondern auch Zahnzwischenraumbürstchen verwenden. Probiere verschiedene Größen aus und nimm das Bürstchen, welches gerade so in den Zahnzwischenraum hineinpasst.

Die Zungenoberfläche ist ein toller Nährboden für allerlei Bakterien, Mikroorganismen und Pilze. Sie können sich in den Zungenpapillen sehr gut verkriechen und vermehren.

Wenn Du die Zunge regelmäßig säuberst, eliminierst Du einen Großteil dieser schädlichen Bakterien. Doch Vorsicht: Die Zungenreinigung sollte sanft erfolgen.

Das brauchst Du: Du benötigst zu einem Zungenschaber oder Teelöffel noch ein Mittel, welches die Bakterien bindet. Sehr gut eignet sich das Gel von Muskanadent dafür.

So funktioniert es: Gib eine erbsengroße Menge des Zungengels direkt auf die Zunge, verteile es sanft mit der Zahnbürste und schabe es anschließend mit einem Zungenschaber oder Teelöffel ab. Anschließend kannst Du noch den Mund ausspülen.

Eine regelmäßige Zungenreinigung ist nicht nur wichtig, um die Bakterien zu beseitigen, sie kurbelt auch die Arbeit der Entgiftungsorgane Leber und Nieren an. Der mechanische Reiz der Zunge wirkt wie eine Akupressur für diese Organe. Weiterhin ist die Zunge selbst ein wichtiges Entgiftungsorgan. Das merkst Du besonders, wenn Du krank bist, Alkohol getrunken hast oder Dich sehr künstlich ernährt hast. Dann ist Dein Zungenbelag am Morgen stärker.

 

  1. Trinke jeden Morgen zwei Gläser heißes Wasser.

Die indische Heillehre Ayurveda empfiehlt am Morgen einen halben Liter heißes Wasser zu trinken – und das auf den leeren Magen direkt nach dem Aufstehen.

Warum? Durch das Wasser werden die Gifte und Schlacken, welche in der Nacht entstanden sind, besser und schneller ausgeleitet.

Unser Tipp: Bereite Dir das Wasser am Vorabend in einer Thermoskanne vor.

Dir ist das Wasser zu fad? Du kannst noch einige Scheiben frischen Ingwer dazulegen.

 

  1. Komme zur Ruhe – meditiere.

Meditation ist die Wunderwaffe, die Du besitzt, häufig ohne dass es Dir bewusst ist.

Während der Meditation ruht Dein Geist und Dein Körper kann regenerieren. Viele menschen denken, sie können nicht meditieren, weil sie etwas Großes, Besonderes erwarten. Dabei ist die Meditation einfach das „Zur Ruhe kommen“ und „Bei sich bleiben“. Das kannst Du. Wenn Du jedoch Unterstützung suchst, findest Du sie in unserem Seminar“Meditieren lernen“

 

  1. Mache regelmäßig einen Fastentag.

Fasten ist gesund und stärkt Dein Immunsystem. Ja, das stimmt! Wenn Du einen oder zwei Tage fastest, so ist das wie ein Reset für Deinen Darm. Er kann sich vollständig entleeren und die Schleimhaut kann sich regenerieren. In der Darmschleimhaut werden immerhin 2/3 der Immunzellen produziert. Das lohnt sich also richtig. Probiere einfach ´mal aus, einen Tag in der Woche zu „fasten“. Suche Dir einen Tag aus, an dem Du einfach nur Suppen und (alkoholfreie und ungesüßte) Getränke zu Dir nimmst.

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